11.  Betriebsmittel der Oderbruchbahn

 

11.1 Dampflokomotiven

 

In der Begründung für die Bahn aus dem Jahre 1908 hieß es: "Die Kleinbahn wird jedenfalls mit Dampflokomotiven betrieben werden". Man hatte danach zur Wahl der Traktionsart klare Vorstellungen. Im Kreisausschuß Lebus war auch der elektrische Betrieb in Betracht gezogen worden. Expertisen hatten jedoch ergeben, daß die Entwicklung noch nicht soweit fortgeschritten war,"einen rentablen Betrieb von Kleinbahnen in der Länge, wie sie die hier in Frage stehende Schienenverbindung haben soll,mit elektrischer Kraft zu gewährleisten" / 11 /.

Einen im Jahre 1905 vom Fabrikbesitzer Zabel aus Groß Neuendorf  eingebrachten Vorschlag, die Bahn mit Dampfmotoren zu betreiben, stand ebenfalls nicht mehr zur Debatte / 37 /.So blieb es bei der eingangs getroffenen Feststellung.

Nachdem die Müncheberger Kleinbahn 1909 bis zu ihrer Inbetriebnahme (24.November) von Orenstein & Koppel zwei nach preußischen Normalien (Musterblatt III-4e) hergestellte dreiachsige Tenderlokomotiven bezogen hatte, beschaffte auch die Oderbruchbahngesellschaft vom gleichen Hersteller 12 Lokomotiven dieser Bauart zum Preis von je 22000 Mark / 38 /. Ebenfalls im Jahre 1911 lieferte Orenstein & Koppel vier T3 (Musterblatt III-4p)

an die Kreisbahn Beeskow - Fürstenwalde / 39 /.

Bei erhöhtem Verkehrsaufkommen halfen sich die Bahnen untereinander. Bereits im Jahre 1909 wurde in einer Veröffentlichung darauf hingewiesen, daß sich "die aushilfs- und mietsweise Ueberlassung von Lokomotiven und Wagen aus besonderen Anlässen von einer Bahn an die andere leicht bewerkstelligen" ließe.


 

Tabelle 3 :   Technische Daten der nach preußischen Normalien gebauten

                     und für die Müncheberger Kleinbahn, Oderbruchbahn und     

                     Kreisbahn Beeskow - Fürstenwalde von 1908 bis 1911 beschafften                 

                     Lokomotiven  / 40 /

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

preußische Gattung                                            T3                                 T3

Musterblatt                                                      III-4e                             III-4p

Bauart                                                             C-n2                             C-n2

                                                                      

Höchstgeschwindigkeit               km/h                  40                                40

Länge über Puffer                        mm                8320                            8591

Achsstand                                  mm                3000                             3000

Kuppelraddurchmesser                mm                1100                            1100

Zylinderdurchmesser                   mm                  350                              350

Kolbenhub                                  mm                  550                              550

Kesselüberdruck                          bar                    12                                12

Rostfläche                                   m2                  1,35                               1,3

Heizfläche                                   m2               59,93                               60,94

Wasservorrat                               m3                   4,0                                4,0

Kohlevorrat                                     t                    1,2                                1,5

Leermasse                                       t               23,2                             27,3

Reibungsmasse                              t                 31,4                             35,9

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Alle Lokomotiven der Kleinbahnen wurden fortlaufend nummeriert und erhielten außerdem den Namen von Persönlichkeiten, die sich um die Belange der Bahnen besonders verdient gemacht hatten oder  eines Ortes aus der Region. Die aus Rotguß hergestellten Namensschilder waren seitlich an den Kohlekästen und die Loknummer an der Rauchkammer angebracht.1940 fielen sie im Zusammenhang mit der Einführung eines neuen Nummernschemas durch das Landesverkehrsamt Brandenburg / 41 / dem Buntmetallmangel zum Opfer.

Die Lokomotiven der Müncheberger Kleinbahn erhielten die Vorzahl 2,die der Oderbruchbahn die 3 und die der Kreisbahn Beeskow-Fürstenwalde die 4.Den Ordnungsnummern der Oderbruchbahnlokomotiven 20 bis 31 wurde die Vorzahl 3 vorangestellt. Danach führte z.B. die "Lebus" die Nummer 3-20.Nach der Fusion der Müncheberger Kleinbahn mit der Oderbruchbahn im Jahre 1941 erhielten deren Lokomotiven die Nummern 3-33 und 3-34.Die Beschriftung der Lokomotiven mit den neuen Betriebsnummern erfolgte mit weißer Farbe oberhalb des Herstellerschildes. Darunter kam die Abkürzung "ObB" für Oderbruchbahn.

Am 19.02.1941 beschaffte die Oderbruchbahn von den Borsigwerken für 111000 RM eine fabrikneue Lokomotive mit der Achsanordnung 1' D 1',um größere Lasten für Bau des Wehrmachtsobjektes in Falkenhagen befördern zu können. Sie erhielt die Nummer 3-200 /28/.

    

Die T3-Lokomotiven haben sich auch bei diesen Bahnen bestens bewährt. Anfang der dreißiger Jahre,bevor Triebwagen im Reiseverkehr zum Einsatz kamen, betrug die jährliche Gesamtlaufleistung aller im Betrieb befindlichen Lokomotiven der Oderbruchbahn bei einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h rund 370000 km. Mit der im Jahre 1937 begonnenen Umrüstung der Triebfahrzeuge und Wagen auf Druckluftbremsen war die Voraussetzung gegeben, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h festzulegen.

Die Lokomotiven besaßen bei Anlieferung nur eine Wurfhebelbremse und Einrichtungen zum Bedienen der Seilzugbremsen. Während der Umrüstung der Lokomotiven auf Druckluftbremsen erfolgte zeitweilig das Bremsen und Lösen entsprechend der vom Lokführer mit der Dampfpfeife gegebenen Signale vom Packwagen aus, wie sich Arthur Henschel erinnert. Die Lokomotiven 7 und 8 waren die letzten, die Druckluftbremsen erhielten. Die Wagen der Oderbruchbahn hatten bis zur Umrüstung Görlitzer Gewichtsbremsen und nur ein Wagen der Müncheberger Kleinbahn war mit der bekannteren Heberleinbremse ausgestattet.

Da ab 1936 die Mehrheit der Reisezugleistungen von Triebwagen übernommen wurde,ging die Laufleistung der Dampflokomotiven zurück. Sie betrug 1937 rd. 275000 km und 1938 nur noch rd. 257000 km.Dagegen stieg die Laufleistung der Triebwagen von rd.336000 km auf rd. 390000 an. Das entsprach der damaligen Verkehrsentwicklung auf der Oderbruchbahn.

 

Zum Zeitpunkt der Eröffnung der Bahn bestanden Lokomotivschuppen mit 4 Ständen in Wriezen und Zechin sowie mit 2 Ständen in Golzow und Dolgelin.Die Kreisbahn Beeskow-Fürstenwalde errichtete in Beeskow einen Schuppen mit 2 Ständen sowie für den Gemeinschaftsbetrieb mit der Oderbruchbahn einen mit 6 Ständen auf dem Bahnhof Fürstenwalde.

Die Müncheberger Kleinbahn verfügte in Müncheberg (Stadt) über einen Schuppen mit 4 Ständen.Mit dem Abschluß des Gemeinschaftsvertrages im Juli 1930 war auch hier eine gemeinsame Nutzung gegeben.

In Fürstenwalde bestand eine Werkstatt mit Schmiede,ausgerüstet mit einer Dreh- und einer Bohrmaschine.Drei Handwerker waren dort tätig. Von den Nebenwerkstätten in Zechin sind Überreste der Schmiede, Schlosserei und der Tischlerei heute noch erkennbar. Das Auswaschen der Kessel, daß von den Lokpersonalen selbst erledigt wurde und kleine Reparaturen an den Lokomotiven erfolgten auch im Bereich der Lokbahnhöfe.

An den Standorten der Lokschuppen befanden sich auch die "Kohlenstationen". Die Bekohlungsstellen in Fürstenwalde, Dolgelin, Golzow, Zechin, Wriezen und Müncheberg waren recht bescheiden eingerichtet. Per Hand wurden die Kohlen aus den Güterwagen entladen. Die Bekohlung der Lokomotiven erfolgte über Ladebühnen entweder unter Verwendung von Kohlenkörben oder nur mit Kohlengabeln bzw. -schaufeln.Das hatten die Lokomotiv-personale in der Regel selbst auszuführen. Zeitzeugen berichten, daß nach der Übernahme der Bahn durch die Deutsche Reichsbahn im Jahre 1949 einige Bekohlungsstellen mit Einheitsdrehkränen und Kohlehunten ausgerüstet wurden.

Der damalige Bahnunterhaltungsarbeiter Hans Karge, von 1947 bis 1950 bei der  Dolgeliner Rotte der Bahnmeisterei Zechin tätig, schilderte:" Täglich wurden 2 Mann abgeordnet, um mittels Gabeln Kohle zur Lokbekohlung auf einer Bühne zu bevorraten. Außerdem mußte die angefallene Schlacke aus den Gleisen entfernt werden. Sie wurde nach Sachsendorf gefahren und am dortigen Bahndamm abgeladen". Die Kohlekästen hatten nur ein Fassungsvermögen von 1,2 t ,deshalb wurden besonders nach dem Kriege wegen der schlechten Qualität der Kohle auch die Führerstände genutzt. Das Bekohlen der Führerstände konnte nur von Hand erfolgen. Dazu ein Lokomotivführer: "Unser Heizmaterial (Brikett) war qualitativ so schlecht, daß wir den halben Führerstand volladen mußten, um von Wriezen bis Dolgelin zu kommen. Der Heizer saß ,um auf der linken Seite die Strecke  beobachten zu können, auf dem Kohlehaufen. Beim Heizen mußte der Lokführer entweder den Führerstand verlassen oder selber schippen, weil es auf dem Führerstand zu eng war".


 

Die Wasserversorgung der Lokomotiven war vielfältig und problematisch. Einem Bericht aus dem Jahr 1912 kann man entnehmen  / 15 / :"Die Wasserbeschaffung zum Speisen der Lokomotiven ist in Dolgelin und Hasenfelde, sowie bei der Werkstatt in Müncheberg durch die Anlage von Tiefbrunnen gesichert; sie war sehr schwierig und zeitraubend, da in Dolgelin erst bei 92 Meter,in Hasenfelde bei 69 Meter, bei der Werkstatt Müncheberg bei 86 Meter Tiefe wasserführende Schichten von ausreichender Ergiebigkeit angetroffen wurden. Leider ist das Wasser so eisen- und kalkhaltig, daß es als Speisewasser für Lokomotiven erst nach Enteisung und Enthärtung verwendbar ist. Die dazu erforderlichen Anlagen sind bereits vollendet".

In der Bahnbeschreibung aus dem Jahre 1927 sind folgende "Wasserstationen" genannt / 16 /:

     Hasenfelde:       Motorpumpe

      Falkenhagen:     Hochbehälter 2 cbm

      Dolgelin:             Motorpumpe

      Golzow:               Motorpumpe

      Zechin:               Motorpumpe

      Gr.Neuendorf:    Pulsometer

      Wriezen:              Kran mit Anschluß an die Städt.Wasserltg.

      Fürstenwalde:    Kran und Elevator

      Müncheberg:      Kran (Städtische Wasserleitung).

Für die Bevorratung gab es keine besonderen Wassertürme.

In Hasenfelde, Zechin und Groß Neuendorf hatte man Behälter in den Bahnhofsgebäuden untergebracht. In Dolgelin wurde trotz des 1942/43 neu errichteten Tiefbrunnens weiches Wasser mit einem schienengebundenen Wasserwagen herangeholt und in einen im Fußboden eingelassenen Behälter im Lokschuppen gefüllt. Ähnlich erfolgte das auch in Zechin und Wriezen.In der Orginalausführung waren alle Lokomotiven der Oderbruchbahn mit einem dampfbetriebenen Pulsometer ausgerüstet. Sie konnten damit ihr Speisewasser in den genannten Lokschuppen wie auch im Freien selbst ansaugen und in den Wasserkasten pumpen. In Groß Neuendorf wurde das Pulsometern bis zum Beginn des 2.Weltkrieges praktiziert. Bei den Lokomotivpersonalen war das Verfahren beliebt, bot es doch die Möglichkeit außerhalb der Lokbahnhöfe weiches Oberflächenwasser aus Gräben bzw. der Oder zu nehmen. Nur im Winter bei starkem Frost versagte diese "Technologie". Zeitzeugen berichten, daß zwischen Wollup und Zechin, zwischen Ortwig und Neubarnim, sowie in Groß Neuendorf Hafen über ein Standrohr und vor dem Krieg auch in Kienitz Amt so Wasser genommen wurde.

Ein damals junger Lokführer dazu: "Im Mai oder Juni 1964 hatten wir einen Zug nach Thöringswerder zu fahren. Dort sollte auch Wasser genommen werden ,mein ortskundiger Heizer wollte das so. Ich suchte vergeblich einen Wasserkran, wurde dann aber belehrt, "daß das Wasser aus einem Graben genommen werde".

Probleme bereiteten oft die 125-Liter-Dampfstrahlpumpen. Wenn sie wegen Überhitzung nicht mehr zogen, genügte meistens ein Eimer kaltes Wasser zur Abkühlung. Obwohl die Lokführer und -heizer sehr darauf bedacht waren, ihre Maschinen zu schonen, gab es doch häufig undichte Heizrohre und gerissene Stehbolzen. Ein in den Jahren von 1955 bis 1957 von Frankfurt nach Wriezen abgeordneter

Lokführer erinnert sich: "Das 'Rohrlaufen' entstand durch starken Kesselstein, der sich durch die übergroße Wasserhärte(ca.25°d.H.) bildete .Kurz vor dem vierwöchentlichen Auswaschen war es besonders schlimm. An den Rohrwänden bildeten sich 'Schwalbennester', die Rohre setzten sich zu und es war schwer, den nötigen Dampfdruck zu halten". Nicht zuletzt deshalb wurden in den sechziger Jahren die Einsatztage zwischen den Auswaschfristen auf 18 Tage beschränkt.

Ab 1. April 1957 gehörte die mit einem Schlepptender ausgerüstete 89 6009 zum Bestand des Bw Wriezen. Entgegen anders lautenden Veröffentlichungen, hat die ehemalige 89 7403 den Schlepptender und die neue Loknummer bereits 1953 erhalten. Während ihres Aufenthaltes im Raw Blankenburg (Harz) vom 09.05.1953 bis 11.11.1953  zur Durchführung einer Hauptuntersuchung erfolgte die Bauartänderung. Im Betriebsbuch ist vermerkt: "Anbau eines Schlepptenders, eines neuen Kuppelkastens, Umbau von Seitentender auf Schlepptender" / 45 /.

Der Frankfurter Lokführer Klaus Lemke hat sie Ende März 1957 vom Raw Blankenburg geholt und nach Wriezen gebracht. Er schreibt: "Die Besonderheit dieser Lok war der angebaute 3-achsige Schlepptender, der es ermöglichte ,mehr Kohle und Wasser aufzunehmen. Dadurch vergrößerte sich der Aktionsradius der Lok". Zwischen 1958 und 1962 erhielten auch die vier Lokomotiven der ehemaligen Kreisbahn Beeskow - Fürstenwalde sowie die 89 6034 einen Schlepptender / 41 /.Das Fassungsvermögen für Wasser erhöhte sich von 4 auf 12 m2 und bei Kohle von 1 bis 1,5 auf 5 t. Die Pulsometer wurden abgebaut.

Der Lokomotivbetrieb war den einfachen Betriebsverhältnissen angepaßt. In der täglichen Praxis wurde auch nach der Übernahme durch die Reichsbahn so verfahren. Bei leichten Entgleisungen wurde z.B. in den fünfziger Jahren nicht immer der Hilfszug angefordert. Der Lokomotivführer Bernhard  Waschkowiak schreibt dazu :"Mit Bohlen, Brettern, Blechen und mit vereinten Kräften wurde die Lok oder der Wagen auf die Schienen zurückgebracht".

"Vor der Übernahme durch die DR waren alle Lokomotiven der ObB mit zwei Zahnstangenwinden ausgerüstet, damit sich das Lokpersonal selbst helfen konnte," erinnert sich Arthur Henschel.

Lange hat es gedauert bis alle 89'er mit einer Lichtmaschine ausgerüstet waren, bis dahin mußte sich das Lokpersonal mit Petroleumlampen behelfen.    

"Es war eine körperlich schwere, aber gemütliche Zeit, wo es nicht auf die Minute ankam," schreibt Klaus Lemke". Auch in der Rübenkampagne bewährte sich die 89'er.Von Wriezen sollten wir Rübenzüge mit einer Last bis zu 500 t zur Zuckerfabrik Thöringswerder fahren. Um Kohle und Zeit zu sparen, haben wir die zwei- bis dreifache Last befördert. Dabei wurden wir in Wriezen mit einer 52'er angeschoben. Im Winter gab es manchmal 100 bis 200 m lange und ca. 50 cm hohe Schneewehen auf der Strecke, die bezwungen werden mußten. Wir hielten etwa 100 m vorher an, kuppelten den Zug ab und fuhren nur mit der Lok in die Schneewehe, um Spur zu machen. Manchmal mußten wir mehrmals Anlauf holen. Wenn die Stelle bezwungen war, wurde der Zug angekuppelt und die Fahrt ging weiter. Einmal war die linke Exenterstange zur Schwinge gebrochen, somit die Steuerung des linken Flachschiebers nicht mehr möglich. Um mit der defekten Lok den Reisezug von Zechin bis Wriezen weiterfahren zu können, mußte die defekte linke Seite lahmgelegt werden. Jetzt kam es darauf an, daß die noch intakte rechte Seite beim Halten auf den Bahnhöfen nicht auf dem Totpunkt zum Stehen kam, dann wäre ein Anfahren nicht mehr möglich gewesen. Der Heizer hatte die Aufgabe, beim langsamen Einfahren in den Bahnhof kurz vor dem Halt abzuspringen und dem Lokführer Bescheid zu geben, wann er halten mußte. Auf diese Weise kamen wir bis zum Lokschuppen nach Wriezen".

Ein Lokführer der in den fünfziger Jahren nach Fürstenwalde abkommandiert war, um mit der 89 6009 auf der Oderbruchbahn Dienst zu verrichten, nennt weitere Beispiele, was damals alles so möglich war: "Es gehörte zur Tagesordnung, aß beim Berufsverkehr in den Morgenstunden Reisende, die verschlafen hatten nun an den unbeschrankten Überwegen standen, um den Zug noch zu erreichen. Wir hielten an und nahmen sie mit. ... Bei der Übernachtung in Groß Neuendorf, die wir damals hatten, wurden von uns Lz-Fahrten eingelegt, um auf den LPG-Feldern bei Ortwig oder Zechin Gemüse und Kartoffeln zu ernten. Da auf der Strecke Betriebsruhe herrschte, konnte kein Gegenzug kommen. Der Fahrdienstleiter war verständigt."

Nach dem Ende des 2.Weltkrieges befanden sich entsprechend einer Übersicht vom 1.Juni 1945 im Bestand der Oderbruchbahn 10 eigene und fremde Dampf- oder Diesellokomotiven. Bis September 1946 erhöhte sich die Zahl auf 13  / 42 /.Zwei Lokomotiven der Oderbruchbahn, die Nr.4 "MÜNCHEBERG" und die Nr.13 "V.OPPEN" kehrten nach 1945 nicht wieder auf ihre heimatlichen Gleise zurück / 39 /.Dafür waren Lokomotiven anderer Bahnen hinzugekommen, wie z.B. eine der Maschinen der Freienwalder- Zehdener Kleinbahn. Nachdem im Dezember 1949 erstellten Umzeichnungsplan wurden die Lokomotiven der Oderbruchbahn und der Kreisbahn Beeskow - Fürstenwalde in die Baureihe 89 eingeordnet. Die 3-200 erhielt die Nummer 93 6678.

 


 

Tabelle 4 :  Verzeichnis der Lokomotiven mit den Umzeichnungen 1940  u. 1950

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Lok-Name         Lok-Nr. bei          Lok-Nr          Lok-Nr. DR     Bezeichnung der Bahn

                         Inbetriebn.          ab 1940                    ab 1950

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

WETZEL                  1                    2-20 (3-32)      89 6134         Müncheberger Kleinbahn           

HAMANN                 2                    2-21 (3-33)      89 6135         Müncheberger Kleinbahn                                                                                

LEBUS                    3                    3-20               89 6142         Oderbruchbahn

MÜNCHENERG        4                    3-21               -----------         Oderbruchbahn

FÜRSTENWALDE    5                    3-22               89 6143         Oderbruchbahn

HASENFELDE         6                   3-23               89 6144          Oderbruchbahn

DIEDERSDORF        7                  3-24               89 6145          Oderbruchbahn

SEELOW                 8                  3-25               89 6146          Oderbruchbahn

SACHSENDORF      9                   3-26               89 6147          Oderbruchbahn

ZECHIN                  10                   3-27               89 6148          Oderbruchbahn

KIENITZ                  11                  3-28               89 6149          Oderbruchbahn

GR. NEUENDORF   12                  3-29               89 6150          Oderbruchbahn   

V. OPPEN              13                   3-30                -----------         Oderbruchbahn  

TECHOW                14                 3-31               89 6151          Oderbruchbahn  

BEESKOW             15                  4-20               89 6222          Kreisb.Beeskow-Fürstenwalde                                                                                                   

GROSS-RIETZ         16                 4-21               89 6223          Kreisb.Beeskow-Fürstenwalde                          

PIESKOW               17                  4-22               89 6224          Kreisb.Beeskow-Fürstenwalde     

KETSCHENDORF    18                  4-23               89 6225          Kreisb.Beeskow-Fürstenwalde

                                                   3-200            93 6678          Oderbruchbahn

                                                   4-140            92 6383          Kreisb. Beeskow-Fürstenwalde

_________________________________________________________________________________

 

(  )  Lok-Nummern nach der Zusammenlegung der Müncheberger Kleinbahn mit der       

      Oderbruchbahn im Jahre 1941

                                                                  

Mit der Übernahme der Oderbruchbahn und der Kreisbahn Beeskow - Fürstenwalde durch die DR wurden dem Bahnbetriebswerk Frankfurt (Oder) Personenbahnhof  die  Lokomotivbahnhöfe Fürstenwalde, Müncheberg, Dolgelin, Zechin und Groß Neuendorf zugeordnet.

 

Im Zusammenhang damit übernahm das Bw Fko Pbf ab 01.01.1950 folgende Dampflokomotiven / 50 /:

89 6134   89 6135   89 6141    89 6143  89 6144   89 6145

89 6146   89 6147   89 6148    89 6149  89 6150   89 6151

89 6222   89 6223   89 6224    89 6225    92 6383   93 6678

 

Die technischen Anlagen der Kleinbahn in Fürstenwalde und Wriezen waren nach 1950 nicht mehr erforderlich,da die DR in beiden Orten leistungsfähige Einrichtungen besaß.

Der Lokschuppen in Fürstenwalde ,wo Anfang der fünfziger Jahre 6 Lokomotiven der BR 89 stationiert waren, wurde 1957/58 und der in Wriezen etwa 1962 abgerissen. Der Lokschuppen in Golzow war durch Kriegseinwirkungen 1945 zerstört worden. Er wurde als Wohnhaus für Eisenbahner wieder aufgebaut. Einige Räume nutzte man zeitweilig auch für die Abfertigung von Reisenden und als Warteraum.

Der 1945 teilweise zerstörte Lokschuppen in Dolgelin wurde zunächst wieder aufgebaut, 1959 abgerissen und 1960 als Kleinlokschuppen mit einem Stand für die Bahnmeisterei  Wriezen wieder errichtet.

Die endgültige Auflösung der Bekohlungsstelle Dolgelin erfolgte im September 1966.

Die Aufgaben des Lokbahnhofs Müncheberg (Stadt) endeten im Mai 1965.Das Gelände wurde an den Rat der Stadt abgegeben und der Lokschuppen in der Folgezeit abgerissen.

Der Lokbahnhof Zechin hatte bereits bei der Übernahme durch das Bahnbetriebswerk Wriezen im Jahre 1955 keine große Bedeutung mehr. Der Lokschuppen wurde 1969 an den Rat der Gemeinde abgetreten und in der 2.Hälfte der 80er Jahre abgerissen.

 

Besondere Bedeutung für den Lokeinsatz erlangte Groß Neuendorf. Da es dort nur den Triebwagenschuppen und eine Tankstelle gab, richtete man 1942 eine Bekohlungsstelle ein. Nach 1945 wurde der Triebwagenschuppen zum Lokschuppen umfunktioniert. Anfang der fünfziger Jahre mußten wegen des erhöhten Frachtenaufkommens zum bzw. vom Hafen bis zu 6 Lokomotiven der BR 89 eingesetzt werden, um allen Anforderungen zu genügen. Die vorher in Zechin stationierten Lokomotiven wurden dazu nach Groß Neuendorf umgesetzt.

Leiter des Lokbahnhofes war von 1950 bis 1966 der Lokomotivführer Paul Henschel. Die Auflösung der Lokstation Groß Neuendorf erfolgte im September 1966.

Im Zusammenhang mit Veränderungen der Rbd- Grenzen kam die dem Bw Eberswalde unterstellte Lokstation Wriezen ab 1.Januar 1954 zur Rbd Berlin. Sie wurde zunächst dem Bw Fko Pbf unterstellt. Man kann davon ausgehen, daß bereits damals die Absicht bestand, alle Oderbruchbahnlokomotiven in Wriezen zu beheimaten, denn ab November 1954 wurde schrittweise damit begonnen, Lokomotiven der Baureihe 89 in Wriezen zu unterhalten.

Zur Besetzung der Lokomotiven, die in der  Regel zweifach erfolgte, kamen ab 1950 verstärkt junge Lokpersonale aus Frankfurt und ab 1955 aus Wriezen zum Einsatz. Einsatzorte waren Groß Neuendorf, Zechin oder Fürstenwalde.

Mit den Aufgaben wuchs auch die Lokstation. Was lag näher, daraus, wie bis zum Ende des 2. Weltkrieges gehabt, eine selbstständige Dienststelle einzurichten. Ab 1. April 1955 gab es wieder ein Bahnbetriebswerk Wriezen. Um eine möglichst große, lebensfähige Dienststelle zu erhalten, wurden die Lokbahnhöfe der Oderbruchbahn vom Bw Fko Pbf und die Lokstationen Beeskow und Kietz vom Bw Fko Vbf zugeordnet.

 

Am 01.04.1955 übernahm das Bw Wriezen vom Bw Fko Pbf folgende Lokomotiven  / 50 /:

 

89 6113   89 6118   89 6126    89 6134  89 6135   89 6141         89 6144   89 6145    89 6146 89 6147  89 6148   89 6166

89 6212   89 6218      89 6224 89 6413

 

weitere Übernahmen erfolgten im Laufe des Jahres 1955 :

 

März:     89 6129   55 1609   55 1957

April:    89 6149   89 6223   89 6240

Mai:      89 6151   89 6152   55 2217

Juni:     89 6130   52 5457   52 2477 (vom Bw Vbf)

August:   93 150

 

Insgesamt übernahm das neu gebildete Bahnbetriebswerk Wriezen 34 Lokomotiven, darunter 28 der BR 89 / 43 /.Damit erhielten viele kleine Dampfrösser die dritte Heimatdienststelle, obwohl sich das Einsatzgebiet kaum veränderte. Nicht alle 89er waren ständig auf der Oderbruchbahn eingesetzt. Einige erfüllten auch Aufgaben im Rangierdienst, andere beförderten z.B. Züge auf der Strecke nach Neu Rüdnitz. Kurzzeitig gab es auch einen Einsatz auf der Strecke nach Werneuchen. Insgesamt ist fest zustellen, daß nach der Übernahme der Oderbruchbahn durch die DR  die Lokomotiven häufiger ihre Heimatdienststelle wechselten, als vorher.

Die teilweise großen Entfernungen von der Mutterdienststelle Wriezen zu den Außenstellen stellten sich zu sehens als Nachteil heraus. Deshalb wurden die Lokstationen Beeskow und Fürstenwalde ab 1.1.1958 dem Bahnbetriebwerk Frankfurt (Oder) Personenbahnhof und die Lokstation Kietz ab 1.1.1960 dem Bahnbetriebswerk Frankfurt (Oder) Verschiebebahnhof unterstellt. Im Zusammenhang damit kam auch die im Bw Personenbahnhof beheimatete Lokbaureihe 64 auf den Strecken der Oderbruchbahn zum Einsatz. Anfang der 60er Jahre verkehrten mit 64er bespannte Nahgüterzüge auf den Abschnitten Fürstenwalde  - Dolgelin, Fürstenwalde - Müncheberg und Fürstenwalde - Beeskow.

Zeitzeugen berichten, daß in den 50er Jahren sogar die Baureihe 52 zwischen Fürstenwalde und Dolgelin eingesetzt wurde.

Der sich in den 60er Jahren ständig verschlechterne Oberbau auf der Oderbruchbahn führte häufig zu Lagerschäden und zu Brüchen an den Tragfedern der Lokomotiven. Das dürfte mit ein Grund zum Verkehrsträgerwechsel auf dem Streckenabschnitt Wriezen - Dolgelin im Jahre 1966 gewesen sein.

Damit schlug für die Mehrzahl der 89er die letzte Stunde. Die DR hatte 1966 noch 20 und 1967 nur noch 3 Lokomotiven dieser Baureihe im Bestand.

Dazu Klaus  Lächner, damals Meister im Bw Wriezen: "Die Abstellung der Lokomotiven zur Verschrottung erfolgte in Wriezen bzw. Neu Rüdnitz.Wir haben sie entweder selbst zerlegt oder für andere Dienststellen zur Verschrottung vorbereitet". Trotz vieler schöner Erinnerungen an die Zeit der 89er im Bw Wriezen waren die Lokpersonale froh, nun endgültig auf einen großen "Bock" umsteigen zu dürfen. Für die Handwerker in der Lokunterhaltung verringerten sich die Ersatzteilprobleme. Es mußte nicht mehr so viel improvisiert werden.

27 Jahre nach dem Ausscheiden der Baureihe 89 hat nun auch die ehemalige Lokstation Wriezen ausgedient. Am 01.09.1993 wurden alle Arbeiten dort eingestellt und der gesamte Komplex zur Vermarktung angeboten.

Für viele ehemalige Privatbahnlokomotiven der späteren Lokbaureihe 89 war das Bahnbetriebswerk Wriezen die Endstation.

Nach Aufzeichnungen und Berichten von Zeitzeugen konnten 44 Lokomotiven dieser Baureihe ermittelt werden,die im Zeitraum zwischen 1950 und 1966 auf der Oderbruchbahn im Einsatz waren.

                                             

 


 

Tabelle 5 : Lokomotiven der BR 89,die von 1950 bis 1966 auf der Oderbruchbahn im Einsatz waren / 41 /   / 43 / :

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Lok-Nr.   Herkunft                                                                  Ausgemustert / Verwendung

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

  1             2                                                                              3

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

89 6001   6123 Erfurt / Wenigentaft-Oechsen                              22.07.1958                  

89 6009   DRB 89 7403 / Klb.AG Heudeber-Mattierzoll                Museumslok

89 6024   Kleinb.Ag Bebitz-Alsleben                                           Museumseisenbahn Minden     

89 6034   Werklok vormals Solvay-Werke Bernburg                     12.12.1967

89 6110   Kostener Klb. / Klb. AG Wallwitz-Wettin                      11.09.1965

89 6113   Altlandsberger Kleinbahn                                            25.09.1961

89 6118   Brandenburgische Städtebahn                                    08.11.1961

89 6120   Westhavelländische Kreisbahnen                                11.09.1965

89 6125   Brandenburgische Städtebahn                                             1957 Werklok

89 6126   Osthavelländische Kreisbahnen                                  31.01.1963

89 6127   Osthavelländische Kreisbahnen                                  17.04.1967

89 6129   Freienwalde-Zehden / Oderbruchbahn                          27.09.1965

89 6130   Neuk.-Mittenw.Eb. / Kw-Mittw.-Töpchin.Klb.                 11.09.1965

89 6134   Müncheberger Kleinbahn / Oderbruchbahn                    06.02.1965

89 6135   Müncheberger Kleinbahn / Oderbruchbahn                   17.04.1967

89 6137   Stendaler Eisenbahn                                                  10.02.1965

89 6141   Kb.Grünberg-Sprottau / Oderbruchbahn                       13.09.1965

89 6142   Oderbruchbahn                                                          30.04.1951

89 6143   Oderbruchbahn                                                          28.02.1967

89 6144   Oderbruchbahn                                                        12.10.1965

89 6145   Oderbruchbahn                                                          23.08.1966

89 6146   Oderbruchbahn                                                         17.01.1963

89 6147   Oderbruchbahn                                                         28.04.1967

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

  1             2                                                                              3

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

89 6148   Oderbruchbahn                                                          13.09.1965

89 6149   Oderbruchbahn                                                          03.02.1965

89 6150   Oderbruchbahn                                                                   1958 Heizlok

89 6151   Oderbruchbahn                                                          04.12.1965

89 6152   Brandenburgische Städtebahn                                    13.09.1965

89 6166   Delitscher Kleinbahnen                                              31.05.1964       

89 6204   DRB 89 7422 / Goldbeck-Werben                                        1959

89 6210   Gardelegen-Haldesleben-Weferlingen                          18.07.1967 Heizlok

89 6212   Löwenb.-Lindow-Rheinsb.Eb. / Ruppiner Eb.AG           18.07.1967

89 6218   Osterwieck-Wasserl. / Kleinbahn Wutha-Ruhla            14.03.1962

89 6222   Kreisbahn Beeskow -Fürstenwalde                              10.06.1969 Heizlok

89 6223   Kreisbahn Beeskow -Fürstenwalde                              05.10.1967

89 6224   Kreisbahn Beeskow -Fürstenwalde                              05.10.1967

89 6225   Kreisbahn Beeskow -Fürstenwalde                              18.07.1967 DEFA

89 6240   Lauchhammerwerk Riesa                                           16.12.1961

89 6276   Prenzlauer Kreisbahn                                                 25.01.1966

89 6301   Lehniner Kleinbahn

89 6303   Hafenb. Frankfurt (M) / Brandenburger Städtebahn                   1957 verkauft

89 6304   Neukölln-Mittenw.Eb. / Kw-Mit.-Töppch. Eb.                13.09.1965       

89 6409   Industriebahn Tegel / Niederbarnimer Eisenbahn           07.09.1965

89 6413   Industriebahn Tegel / Niederbarnimer Eisenbahn                    1966       

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


 

Zwei der Lokomotiven kamen in den Folgejahren zu besonderen Ehren. Die 89 6225,ex Nummer 18 der Kreisbahn Beeskow-Fürstenwalde mit dem Namen "KETSCHENDORF", wurde 1967 im VEB Lokomotivbau "Karl Marx" Potsdam-Babelsberg für den  Indianerfilm der DEFA  "Spur der Falken" umgerüstet. Die Dreharbeiten erfolgten auf einer stillgelegten Strecke im Kreis Königswusterhausen. Dabei fuhr sie jedoch nicht mehr mit eigener Kraft, sondern wurde mit einem Wagenzug im Western-Look am Haken, von einer Diesellok geschoben. Die Umrüstung der Wagen erfolgte im Reichsbahnausbesserungswerk Potsdam.Lange Zeit standen die Lokomotive und die "historischen" Wagen als Anziehungspunkte auf dem Bahnhof Töpchin / 44 /.Etwa 1980 verlor sich die Spur der Lokomotive, nachdem sie in der zum Bahnbetriebswerk Seddin gehörenden Einsatzstelle Potsdam abgestellt war und "still vor sich hinrostete".

Die Lokomotive mit der Betriebsnummer 89 6009 erfreut sich als betriebsfähige Museumslok des Verkehrsmuseums Dresden im Bestand der Deutschen Bahnen des Interesses der großen Fangemeinde der Dampflokära und Tausender von Besuchern auf Fahrzeugausstellungen.

Die 1902 von der Firma Humbold mit der Fabriknummer 135 gebaute Lokomotive wurde 1949 als ex 89 7403 des Umzeichnungsplanes der DRG durch die DR von der Kleinbahn AG Heudeber - Mattierzoll übernommen.1953 erhielt sie ihre heutige Betriebsnummer. Auf der Oderbruchbahn hat sie im Zeitraum von April 1957 bis Oktober 1966 Aufgaben erfüllt. Ihre Zugehörigkeit zum Bw Wriezen endete am 11.11.1966.Danach war sie in den Bahnbetriebswerken Salzwedel, Oebisfelde, Eilsleben und Magdeburg stationiert und gehört seit dem 01.01.1977 zum Bahnbetriebswerk Dresden.

 

   

              zurück  Anfang  Seite 13