Transportpolizei

Objekt


Ab 1970 wurde das ehemalige Öllager von der Transportpolizei (Trapo) übernommen: Diese war für die Sicherheit auf dem Rangierbahnhof verantwortlich, führte Kontrollen und die Begleitung strategisch wichtiger Transporte durch. Der Sitz des Reviers Rbf war bis 1979 in einer Baracke in der Nähe der Militärrampe mit Zugang von der Thälmannstraße und ab 1979 gemeinsam mit dem Trapo-Revier Personenbahnhof im Gebäude am Posener Hof. Im ehemalige Öllager auf dem südlichen Ende wurde die Tischlerei für die Reparaturen und Ausrüstung der 17 im Bestand des Reviers befindliche Begleiterwagen eingerichtet. Der ehemalige Chef des Trapo-Reviers Pbf Lothar Neumann informierte: „Die Räume auf der Nordseite dienten als zeitweilige Wache, wenn Transporte mit Gefahrenklasse abgestellt waren. Zwischen dem Trapo-Gebäude und dem südlich gelegenen Lagergebäude entstanden die Futterküche, Isolierstation und Hundezwinger für etwa 10 Hunde der Trapo und später für weitere Hunde der Stadtpolizei.“ Etwa 1985 kam es zu einigen Umbauten: Das Gleis 123 an der Böschung, dass man infolge der Erichtung von Hundezwinger zunächst etwas verkürzte, wurde nun bis in den Bereich des Maschinenhauses verlängert und die Anlage für die Hunde verändert. Die baufällige Rampe wurde verkürzt und ein zusätzliches Gleis Nr. 122  verlegt und das Gleis 102 als Kontrollterritorium eingezäunt. Dieses Gleis ist offensichtlich  nach 1986 bis in Höhe des ehemaligen Öllagers gekappt worden, denn heute (2007) endet das Gleis dort mit einem Prellbock. Nach der Wende behielt der Bundesgrenzschutz diese Objekte noch bis 1993 und gab sie dann der DR zurück.

Objekt 1986

 

Polizist mit Hund

 

Transportpolizist S. Andres mit seinem Begleiter 1965                   Zusammenarbeit mit dem Lokpersonal im Bezirk Fgk
Foto: Slg.  S. Andres                                                                          Foto. Slg Lothar Meyer